SPD-Haushälter Michael Groß MdB freut sich: “Mit der heutigen Entscheidung des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages beteiligt sich der Bund an der Sanierung des Hallenbades in Herten mit 3 Mio. Euro in diesem Jahr. Ich habe mich dafür seit längerem eingesetzt, dass das Geld nach Herten geht. Die Freude ist auch deshalb so groß, weil das Förderprogramm dieses Jahr deutlich überzeichnet war. Der Bund übernimmt damit 90% der Sanierungskosten. Lediglich 10% der Kosten sind durch die Stadt Herten zu tragen. Nach der Förderung des Energielabors in Herten wird jetzt ein weiteres wichtiges Projekt in Herten durch den Bund gefördert. Das ist zukunftsweisend und in Sachen Klimaschutz notwendiger denn je.”

Dr. Babette Nieder, Vorsitzende des SPD-Stadtverbandes in Herten, weiter: “Das Geld wird dringend benötigt, damit das Hallenbad auch in Zukunft seine wichtige Funktion für den Vereins- und Schulsport in Herten ausüben kann. Wir freuen uns auch über den Beitrag zum Klimaschutz und die Senkung der Energiekosten für den Betrieb des Bades.”

Mit dem Konjunkturpaket von Bundesfinanzminister Olaf Scholz zur Bekämpfung der Corona-Pandemie und dem Haushalt 2021 hat der Bund 800 Millionen Euro für das erfolgreiche Förderprogramm “Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur” zur Verfügung gestellt. Die bereitgestellten Bundesmitteln lösen ein Vielfaches an Gesamtinvestitionen aus, die häufig von lokalen Unternehmen umgesetzt werden und damit die regionale Wirtschaft unterstützen. Darunter fällt auch die Sanierung des Hallenbades in Herten. “Das erfolgreiche Programm trägt zu einer weiteren finanziellen Entlastung unserer Kommunen bei und stärkt die soziale Integration und den Klimaschutz vor Ort”, so der SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Groß.

Hintergrund:
Seit 2016 leistet der Bund mit diesem Programm einen wichtigen Beitrag zur Bewältigung des hohen Sanierungsbedarfs bei der kommunalen Infrastruktur, und unterstützt Städte und Gemeinden bei Investitionen z.B. in Ersatzneubauten von Turnhallen, Sanierungsmaßnahmen in Schwimmbädern, bei der Instandhaltung von Jugendhäusern oder dem Erhalt von bedeutsamen Kultureinrichtungen. Auf die Interessenbekundung vom Oktober 2020 waren rund 1.100 förderfähige Projektvorschläge eingegangen.