„Transparenz schafft Vertrauen“, mit dieser Forderung wendete sich Michael Groß an Dorothee Feller, Regierungspräsidentin im Regierungsbezirk Münster, nachdem Kritik an der Zentralen Unterkunftseinrichtung (ZUE) in Marl laut wurde. Der Regierungsbezirk ist im Auftrag der Landesregierung verantwortlich für den Betrieb der ZUE.

Die Regierungspräsidentin teilte dem hiesigen Bundestagsabgeordneten Michael Groß in einem Telefonat am 3. Juni mit, dass die Belegungszahlen wie folgt aussehen: 100 Personen, davon 33 Kinder. Die Corona-Quarantäne ist inzwischen aufgehoben, in Absprache mit der Bez. Reg. Arnsberg werde die kommunale Zuweisung in Kürze wieder aufgenommen. In Marl wird die ZUE durch European Home Care, einem bundesweit tätigem privatwirtschaftlichen Sozialdienstleister, betrieben. Nach Aussagen einiger Bewohnerinnen und Bewohner seien regelmäßig auftretende Kalamitäten in der Einrichtung ein Problem.

Im Wesentlichen habe Intransparenz in der Einrichtung aber auch in der Struktur zu Kritik und möglicherweise zu Missverständnissen in der Vergangenheit geführt. Darauf hat Michael Groß im Gespräch deutlich hingewiesen, worauf die Regierungspräsidentin Prüfung, Dialogbereitschaft und Transparenz angekündigt habe. „Eine Zentrale Unterkunftseinrichtung hat nach Willen der Landesregierung eine Steuerungsfunktion. Am kommenden Donnerstag bin ich erneut mit der Regierungspräsidentin zum Gespräch verabredet und ich gehe davon aus, dass sie mir von der Umsetzung der angekündigten Schritte berichten wird“, erklärt Michael Groß MdB.