Fünf SPD-Bundestagsabgeordnete begrüßte der RAG-Vorstandsvorsitzende Peter Schrimpf jetzt am Standort Pluto in Herne – darunter die Staatsministerin für Internationale Kulturpolitik im Auswärtigen Amt Michelle Müntefering.

Im Mittelpunkt des Besuchs stand die Besichtigung der neuen Leitwarte, in der alle Fäden zusammenlaufen, um die Aufgaben des Nachbergbaus zu steuern und zu kontrollieren.  Zudem nutzten Schrimpf und Müntefering sowie die Abgeordneten Michael Groß (Recklinghausen), Axel Schäfer (Bochum), Arno Klare (Mülheim/Essen) und Markus Töns (Gelsenkirchen) den Nachmittag zum gemeinsamen Gedankenaustausch über die Herausforderungen des Nachbergbaus und aktuelle kohlepolitische Themen.

Begleitet wurden sie von Udo Sobieski, Vorsitzender der Herner SPD-Ratsfraktion, und dem Herner Bezirksverordneten Andreas Hentschel-Leroy. Dr. Michael Drobniewski, Direktor des Servicebereichs Wasserhaltung, Betriebsdirektor Michael Göge und Marc Tetzlaff, Leiter der Leitwarte, informierten die Gäste über das Grubenwasserkonzept der RAG sowie die Technik der Leitwarte. Mit Blick auf die Aufgaben, die die RAG nach Einstellung der Kohleförderung wahrnimmt, unterstrich Staatsministerin Müntefering, dass der Bergbau eben nicht nur kulturell ein wichtiges Thema für die Region bliebe. Beeindruckt zeigte sich auch Abgeordneter Schäfer, wobei er dazu aufrief, die Erfolge des Ruhrgebiets selbstbewusster nach außen zu tragen.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussionen um die Grubenwasserkonzepte der RAG hob Vorstandsvorsitzender Schrimpf noch einmal deutlich hervor, dass der Schutz von Mensch und Umwelt höchste Priorität genieße. Dementsprechend werde das Unternehmen beim Anstieg des Grubenwassers auch genau darauf achten, dass die wichtige Grundwasserregion Halterner Sande keinerlei Schaden nimmt.

(Foto: RAG)