Im Rahmen des Treffens mit dem SPD-Vorsitzenden in NRW, Sebastian Hartmann, und Michael Groß als Sprecher der Ruhrgebietsabgeordneten in der SPD-Bundestagsfraktion berichtete Dattelns Bürgermeister André Dora über die Situation vor Ort.

Datteln IV ist das modernste und effizienteste Steinkohlekraftwerk. Dieses ans Netz zu bringen und dafür ältere Kraftwerke abzuschalten, sichert die Stromversorgung im Land. Gleichzeitig wird sichergestellt, dass durch die Inbetriebnahme von Datteln 4 kein Anstieg des Kohlendioxidausstoßes erfolgt. Der Kohleausstieg müsse mit einem gesetzlich verankerten Ausbaupfad der erneuerbaren Energien einhergehen, waren sich die drei Gesprächspartner einig.

Strom benötigen alle, die Industrie, das Gewerbe und natürlich auch jeder in seinem Privatleben und Alltag. Daher muss Strom immer und in ausreichender Menge verfügbar sein. Aktuell ist es noch nicht möglich, dies ausschließlich mit regenerativen Energien zu garantieren. Daher soll der Übergang mit neuester Technik geschafft und gleichzeitig an Lösungen gearbeitet werden, die das Speichern von Strom aus erneuerbaren Energien ermöglichen.         

Für Proteste gegen die Inbetriebnahme von Datteln IV zeigten alle drei Verständnis, übten aber deutliche Kritik an rechtswidrigen oder gar gewalttätigen Aktionen.

Foto: Michael Groß (MdB), Dattelns Bürgermeister André Dora, Sebastian Hartmann (Vorsitzender NRW-SPD) stehen gemeinsam für Datteln IV. (v.l.)