Die SPD-Bundestagsabgeordneten aus dem Ruhrgebiet haben den Abgeordneten Michael Groß einstimmig und bereits zum 4. Mal in Folge zu ihrem Sprecher gewählt. „Diese Wahl ist Ehre und Anspruch für mich. Die Menschen im Ruhrgebiet und unsere Ruhr-Runde im Bundestag liegen mir wirklich sehr am Herzen“, freut sich Michael Groß.

„Wir Ruhr-SPD-MdB setzen uns gemeinsam für die Menschen im Ruhrgebiet ein und haben auch in den vergangenen zwei Jahren Vieles erreicht: Wir haben zum Beispiel die Förderung der Steinkohlekraftwerksstandorte im Strukturstärkungsgesetz verankert, den Sozialen Arbeitsmarkt flächendeckend eingeführt, die Bekämpfung von Kinderarmut im Ruhrgebiet angepackt, die Grundrente auf den Weg gebracht, das Maßnahmenpaket gegen illegale Beschäftigung, Schwarzarbeit und Sozialleistungsbetrug verabschiedet, die ersten Pflöcke für ein neues gesamtdeutschen Fördersystem eingeschlagen und vor allem auch das Altschuldenproblem ganz nach oben auf die politische Tagesordnung gesetzt“ zieht Michael Groß ein zufriedenes Zwischenfazit und betont: „Erst vergangene Woche haben wir es als Ruhr-SPD-MdB gemeinsam geschafft, dass der Haushaltsausschuss des Bundestages die Einrichtung und Förderung des Kreativwirtschaftsfestivals „Creative Tech Ruhr Festival“ (CTRF) im Ruhrgebiet mit 11 Millionen Euro beschlossen hat.“

Für die zweite Hälfte der Legislaturperiode haben sich die Ruhr-SPD-MdB nicht nur die Umsetzung der bereits angestoßenen Projekte vorgenommen, sondern auch wichtige weitere Vorhaben auf den Arbeitsplan gesetzt. Michael Groß unterstreicht: „Die Altschuldenregelung muss jetzt auch umgesetzt werden und das gesamtdeutsche Fördersystem mit dem Prinzip „Bedürftigkeit statt Himmelsrichtung“ werden wir weiter vorantreiben. Der Beschluss des Haushaltsausschusses sorgt jetzt schon für eine gezieltere Förderung strukturschwacher Regionen und stellt sicher, dass in wichtigen Förderprogrammen des Bundes ein überproportionaler Anteil von Fördermitteln tatsächlich in strukturschwachen Regionen ankommt. Außerdem muss das Ruhrgebiet auch weiterhin mit handhabbaren Eigenanteilen von der EU-Strukturförderung profitieren. Und wir werden die katastrophale Situation an den Schleusen und Wehranlagen im Ruhrgebiet mit 25 neuen Stellen bei der Wasserschifffahrtsverwaltung verbessern.“ Groß erklärt abschließend: „Ich werde mich auch weiterhin dafür einsetzen, dass wir unsere Kräfte zum Wohle der Menschen im Ruhrgebiet bündeln. Diese Menschen im Ruhrgebiet verdienen auch im dritten Strukturwandel eine faire Chance und eine lebenswerte Zukunft.

Hintergrund: Die Ruhr-Runde der SPD-Bundestagsfraktion besteht aus 16 direkt gewählten Bundestagsabgeordneten. Die Ruhr-SPD-MdB treffen sich mindestens einmal im Monat in Berlin, um die gemeinsame Arbeit für das Ruhrgebiet im Deutschen Bundestag zu koordinieren. Darüber hinaus organisieren die SPD-Ruhrgebietsbundestagsabgeordneten auch in der Heimat gemeinsame Veranstaltungen, Vor-Ort-Termine und Pressegespräche.