Michael Groß brachte gute Nachrichten aus der parlamentarischen Sitzungswoche in Berlin mit nach Marl: „Die Mittel für die wichtige Arbeit der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslose wird im nächsten Jahr deutlich aufgestockt und die Wohnungslosenberatung der Caritas in Marl bekommt ausreichend Mittel für die nächsten vier Jahr zur Anstellung von zwei Beratungsfachkräften.“

Die Beteiligung des Bundes für die Präventionsarbeit bei Wohnungslosigkeit hilft den Städten, insbesondere den überschuldeten Städten in der Region, ein entsprechendes Angebot vorzuhalten.

Christel Grossek, Fachbereich Wohnungslosenhilfe, und Caritas-Geschäftsführer Markus Bothe sind hoch erfreut über diese guten Nachrichten: „Das ist ein sozialpolitischer Meilenstein für Marl. Gut, dass unser Bundestagsabgeordneter Michael Groß sich nach unserer Anfrage gekümmert hat.“

In Marl sind aktuell 330 Menschen von Wohnungslosigkeit betroffen, zudem konnte in 2018 für rund 200 Menschen die drohende Wohnungslosigkeit verhindert werden. Mit diesem Projekt sollen echte Betreuungsstrukturen geschaffen werden und bestenfalls feste Wohngelegenheiten vermittelt werden. Dazu braucht es ein Netzwerk aus Betreuung, Immobilienangeboten und städtischer Verwaltung.

„In den nächsten vier Jahren stellt der Bund knapp eine Million Euro für dieses Projekt zur Verfügung. Ich wünsche mir, dass sich die Wohnungslosenhilfe damit fest etablieren kann und für die Schwächsten der Gesellschaft etwas bewegen kann.“, so der hiesige Bundestagsabgeordnete Michael Groß.