„Wenn Städte etwas für die Umwelt tun, kommt das allen zu Gute. Das Bundesumweltministerium unter Ministerin Svenja Schulze (SPD) stellt neue Förderrichtlinien für Städte, Gemeinden und Landkreise vor“, so der hiesige Bundestagsabgeordnete Michael Groß in einer aktuellen Meldung.

Ab dem 1. Januar 2019 können Kommunen in Deutschland von neuen Fördergegenständen profitieren. Die sogenannte „Kommunalrichtlinie“ fördert unter anderem hocheffiziente Außen- und Straßen- sowie Innen- und Hallenbeleuchtung, den Neubau von Radwegen, die Errichtung von diebstahl- und witterungsgeschützten Fahrradparkhäusern. Ebenso gefördert werden die Nutzung von smarten Datenquellen zur intelligenten Verkehrssteuerung und Maßnahmen zur Einführung von „Grünen Wellen“ für den Fahrradverkehr an Ampeln.

Kommunen, die ihren Energieverbrauch besser erfassen, steuern und reduzieren wollen, können ab dem 1. Januar 2019 von der Förderung der Beratung zur Einführung von Energiemanagement-Systemen profitieren. Auch die Anstellung von KlimaschutzmanagerInnen ist im Rahmen der Kommunalrichtlinie möglich.

„Für die Städte in meinem Wahlkreis ist besonders interessant, dass finanzschwache Kommunen in allen Bereichen von erhöhten Förderquoten Nutzen erzielen können. Neu eingeführt wird die Antragsberechtigung kommunaler Betriebe schon bei 25% kommunaler Beteiligung. Ein wichtiger Hinweis für die Städte z. B. mit Stadtwerken wie Herten und Haltern am See.

Die Notwendigkeit von Klimaschutz in unbestritten. Mit den vorgestellten Fördermöglichkeiten erhalten die Städte wichtige Instrumente zur Gestaltung.“, so Michael Groß