„Bürger in Marl-Hamm sind durch Verkehrslärm gleich zweifach belastet, denn hier verläuft parallel zur Autobahn A52 die Bahnstrecke S9 von Essen nach Haltern“, so der zuständige SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Groß.

Lärmschutz, wie ihn Maria-Theresia Nienzilla in ihrer Petition gefordert hatte, ist in diesem besonderen Fall nur in Zusammenarbeit zu realisieren. Daher hatte Michael Groß alle Beteiligten zu einem gemeinsamen Ortstermin eingeladen. Dabei wurde besprochen, wie die Kooperation zwischen der Deutschen Bahn und dem Landesbetrieb Straßenbau NRW aussehen kann. Notwendige Voraussetzungen für eine Lärmschutzmaßnahme sind auf jeden Fall eine gesicherte Finanzierung und die Prüfung des Geländes auf Bebaubarkeit.

„Mit Werner Lübberink  als DB-Konzernbevollmächtigten für NRW und Dieter Reppenhorst, Leiter der Autobahnniederlassung Hamm, Straßen.NRW, konnten wir konkrete Schritte zum weiteren Vorgehen festlegen“, berichtet Michael Groß. „Für dieses zukunftsweisende Projekt brauchen wir eine enge Abstimmung, die wir fest vereinbart haben. Nach Abarbeiten bestimmter Prüfschritte werden wir uns im März wieder treffen und austauschen.“

Auch in anderen Marler Stadtteilen sind Verkehr und Mobilität bedeutende Themen. So standen beispielsweise die geplante Lärmschutzwand in Sinsen und der Aufzug am Bahnhof Marl-Mitte auf der Tagesordnung. „Die verlässliche Fertigstellung dieser Projekte sind prioritäre Ziele im Sinne der Anwohner und aller Marler Bürger. Barrierefreier Zugang zu einer gut ausgebauten Bahn muss möglich sein“, bekräftigt der Abgeordnete.

Im Gespräch zum Lärmschutz in Marl-Hamm: Oliver Faber (Projektleiter Lärmsanierung DB Netz AG), Michael Groß (MdB), Werner Lübberink (DB Konzernbevollmächtigter NRW), Heike Gerlach (Abteilungsleiterin Straßenbau, Straßen.NRW), Dieter Reppenhorst (Leiter der Autobahnniederlassung Hamm, Straßen.NRW) und Werner Arndt, Bürgermeister der Stadt Marl (v.l.).