“Wir stellen mit dem Bundeshaushalt 2018 die Weichen für einen dringend notwendigen Stellenaufwuchs in den Wasser- und Schifffahrtsverwaltungen des Bundes“, erklärt der Sprecher der SPD-Ruhrgebietsabgeordneten und Mitglied im Haushaltsausschuss Michael Groß nach der Bereinigungssitzung des Haushaltsausschusses. Nach den Beschlüssen des Parlaments wird der Bund insgesamt 25 zusätzliche Stellen für Ingenieurinnen und Ingenieure schaffen können, davon 10 für ein Investitionsteam zur Instandsetzung systemkritischer Bauwerke.

„Die Zustände an den Schleusen und Wehranlagen im Ruhrgebiet sind katastrophal. Sie laufen seit Jahrzehnten auf Verschleiß und gefährden dadurch nicht nur einen reibungslosen Schiffsverkehr, der für viele Industrieunternehmen im Ruhrgebiet absolut überlebenswichtig ist, sondern setzen die dort arbeitenden Menschen auf Dauer unnötigen Gefahren aus“, so Groß weiter.

In einem Brief an den Bundesverkehrsminister fordern die Ruhrgebietsabgeordneten, einen Großteil der 25 zusätzlichen Stellen ins Ruhrgebiet zu entsenden. Groß: „Die Erfahrung lehrt, dass man bei CSU-Ministern immer ganz genau darauf achten muss, ob Gelder und Planstellen dort eingesetzt werden wo sie am nötigsten gebraucht werden. Im Fall der maroden Schleusen ist die Lage eindeutig: Wir brauchen dringend ein Infrastrukturprogramm Wasserstraße im Ruhrgebiet, das den Investitionsstau der letzten Jahrzehnte durchbricht. Mit dem Haushalt 2018 ist uns ein guter Anfang gelungen.“