Der Kreis Recklinghausen erhält weitere Fördermittel für die Integration von Langzeitarbeitslosen in den Arbeitsmarkt. Im Rahmen eines Modellprojektes des Landes NRW kann das Jobcenter Kreis Recklinghausen die Vermittlung von 260 Arbeitslosen in den Arbeitsmarkt finanzieren, die bereits seit vier oder mehr Jahren auf Leistungen der Grundsicherung angewiesen sind. „Ich bin froh, dass die neue Landesregierung die guten Modellprojekte der alten Regierung zur Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit nun doch fortsetzt und ausbaut“, erklärt der SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Groß.  „Ich freue mich sehr, dass der durch Langzeitarbeitslosigkeit besonders belastete Kreis mit einem zusätzlichen Modellprojekt unterstützt und mit 4,3 Mio. Euro vom Land NRW gefördert wird und die CDU zumindest teilweise ihre Blockadehaltung aufgegeben hat.“

Ende 2017 ist der Kreis Recklinghausen zusätzlich zu den vier Städten Dortmund, Duisburg, Essen und Gelsenkirchen in das Förderprogramm des Landesministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales aufgenommen worden. Das Jobcenter erhält so die Möglichkeit, neue Ansätze zur nachhaltigen Vermittlung der Arbeitsuchenden in den ersten Arbeitsmarkt zu erproben und dabei insbesondere die Arbeitgeber mit einzubeziehen. Bereits ab dem 1. Februar 2018 kann das Jobcenter in allen kreisangehörigen Städten Arbeitssuchende in das bis Ende 2019 befristete Projekt aufnehmen.

„Es ist gut und richtig, auch bei der Vermittlung in den ersten Arbeitsmarkt neue Wege zu gehen. Ein weiteres, befristetes Projekt kann helfen, wird aber nicht ausreichen“, sagt Michael Groß. „Vielen Menschen, die schon seit Jahren Arbeit suchen und auf Grundsicherung angewiesen sind, wird der Sprung in den ersten Arbeitsmarkt nach dem Ende des Projektes nicht gelingen. Wir haben aber die Pflicht, auch diesen Menschen gesellschaftliche und soziale Teilhabe zu ermöglichen. Für sie brauchen wir keine befristeten Projekte, sondern Arbeit, wie sie die Region im Vestischen Appell fordert: Sinnvolle, zusätzliche Tätigkeiten in einem vom Bund geförderten echten sozialen Arbeitsmarkt mit einer langfristigen Perspektive“, sagt Michael Groß. „Dafür werde ich weiter arbeiten, in Berlin und im Wahlkreis.“

Dominik Schad, Leiter des Jobcenters Kreis Recklinghausen und SPD-MdB Michael Groß

 

 

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