Bislang werden unsere fünf Wahlkreisstädte von Planungen der neuen RRX-Strecken nicht profitieren. Das bisherige RRX-Konzept sieht z.B. keinen Halt in Marl-Sinsen vor. Als Antwort auf eine schriftliche Anfrage des SPD-Bundestagsabgeordneten Michael Groß beim zurzeit geschäftsführenden Bundesverkehrsministerium wird dies noch einmal bestätigt. Nach Aussage von Parlamentarischer Staatssekretär Ferlemann ist der VRR dafür zuständig, Haltestopps einzuplanen und dieser habe bislang keinen Halt angemeldet bzw. in Planung.

Michael Groß erwartet, dass sich das Land NRW mit dem VRR zusammensetzt und eine Lösung für die Menschen, die auf den RRX angewiesen sind, findet.

Im März 2017 hieß es nach einem Gespräch mit Michael Groß beim VRR noch, dass ein möglicher Halt auf der Strecke des RRX 7 in Marl-Sinsen geprüft würde und dieser auf große Zustimmung stieße, allerdings eine Lösung für fahrplanerische Schwierigkeiten für den Knoten Münster noch gefunden werden müsste. Michael Groß dazu: „Ich bedaure sehr, dass es nach weiteren 8 Monaten keine Lösung gibt und damit aller Voraussicht nach die zahlreichen Berufspendler und Studierenden aus unseren fünf Städten keine schnellere Anbindung ans Ruhrgebiet bekommen. „Wenn dieser Halt in Marl-Sinsen nicht kommt, sind die Menschen gerade gezwungen auf das Auto zu setzen, um pünktlich zur Arbeit zu kommen. Eine Stärkung des ÖPNV wäre ein wichtiger Beitrag zur Entlastung unserer Straßen und der Umwelt“, so der SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Groß.

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