Die Planungen für die Sanierung des 50 Jahre alten Marler Rathauses sind in vollem Gange. Johannes Kahrs, SPD-Bundestagsabgeordneter und Präsidiumsmitglied im Deutschen Nationalkomitee für Denkmalschutz, war auf Einladung von Michael Groß nach Marl gekommen, um sich selbst einen Eindruck von der besonderen Architektur zu verschaffen.

Die Hängekonstruktion der Türme, zur Bauzeit ein Aufsehen erregendes Novum in Europa, ist dem Abgeordneten Kahrs nicht unbekannt: Das Finnlandhaus in seiner Wahlkreisstadt Hamburg, welches unter anderem die finnische Botschaft beherbergt, ist vergleichbar aufgebaut und wird seit dem vergangenen Jahr ebenfalls saniert.

Details zum Rathaus und zur geplanten Sanierung lieferten Bürgermeister Werner Arndt und Baudezernentin Andrea Baudek. Neben den notwendigen baulichen Maßnahmen soll es unter der Überschrift „Soziales Rathaus“ weitere Veränderungen geben. Durch Einbeziehung der ehemaligen Hauptschule an der Kampstraße und folgliche Umbelegung sollen neue Angebote sowohl für städtische Einrichtungen wie VHS, Musikschule und Bibliothek als auch für Gruppen, Initiativen und Träger geschaffen werden.

Besondere Auflagen durch Denkmalschutz wirken sich auf Sanierungskosten aus. Michael Groß und Johannes Kahrs rieten den Verantwortlichen dazu, einen Förderantrag an den Bund zu stellen, um Zuschüsse aus den entsprechenden Programmen zu erhalten.

 

 

 

 

 

Anzeigen
Verstecken