„Städte sind mehr als Stein und Beton“, so Michael Groß. „Sie sind unser Zuhause.“ Wohnen, Bildung, Sicherheit, aber auch das Miteinander sind wichtige Eckpfeiler für Lebensqualität.‚Leben und Wohnen im Alter‘, so der Titel, unter dem der SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Groß informierte und referierte. Zahlreiche Gäste der AWO-Gruppen aus Brassert und Hüls, die von Heike Aechtle sowie dem Ehepaar Friedel und Dieter Masuch geleitet werden, waren erschienen.

Nach Kaffee und selbstgebackenem Kuchen wandten sie sich dem Thema ‚Gutes Quartier‘ zu. Die meisten Senioren wollen möglichst lange in ihrem gewohnten Umfeld wohnen und leben. Dafür braucht es neben der Nahversorgung oft auch Verbesserungen im häuslichen Bereich. Bis zu 4000 Euro Zuschuss seien für einen pflegebedarfsgerechten Umbau von Wohnungen möglich, erläuterte Michael Groß. Zudem habe die SPD-Bundestagsfraktion dafür gesorgt, dass weitere Zuschüsse von mehr als 6000 Euro unabhängig von einem vorhandenen Pflegegrad aus einem neu geschaffenen Förderprogramm für seniorengerechtes Umbauen beantragt werden können. Jens Vogel, AWO-Stadtverbandsvorsitzender in Marl, wies in diesem Zusammenhang auf die AWO-Wohnberatung hin, die gerne unterstützend zur Verfügung steht.

Als Überraschungsgast ergänzte der Bundestagabgeordnete Johannes Kahrs, haushaltspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, die Runde. Er berichtete über Wohnen in seinem Wahlkreis Hamburg, wo beispielsweise jährlich 10.000 neue Sozialwohnungen entstehen würden. Gerade in sozialen Fragen, als Beispiele nannte er den Mindestlohn und die Mietpreisbremse, habe die SPD-Bundestagsfraktion in der Koalition wichtige Akzente setzen und mit Finanzmitteln ausstatten können. Einig waren sich die Abgeordneten Groß und Kahrs, die beide selbst AWO-Mitglieder sind, auch künftig das Gemeinwohl ins Zentrum ihrer Politik zu stellen.

Anzeigen
Verstecken