Michael Groß begrüßt Marler Betriebsräte auf der Betriebs- und Personalrätekonferenz der SPD-Bundestagsfraktion unter dem Motto „Demokratie in Betrieb und Gesellschaft“ Die Konferenz war mit Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles, Bundesjustizminister Heiko Maas, SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann und dem SPD-Parteivorsitzenden Martin Schulz hochrangig besetzt. Mehr als 300 Arbeitnehmer*innenvertreter waren der Einladung gefolgt. Auf Einladung von SPD-Bundestagsabgeordneten Michael haben die Evonik-Betriebsräte Ali Simsir und Christiane Spengler und Jörg Dorka vom Chemiepark Marl teilgenommen.

Die SPD habe in den letzten vier Jahren viel für gute und sichere Arbeit erreicht. Jetzt komme es darauf an, diese Erfolge offensiv zu vertreten, so MdB Groß. „Denn wer glaubt, die Union ist der Fels in der Brandung bei mehr Mitbestimmung, sicheren Renten, dem Kampf gegen prekäre Beschäftigung und sicheren Arbeitsplätzen in Zeiten des digitalen Wandels der irrt sich gewaltig. Nur mit Mitbestimmung auf Augenhöhe kann der Wandel zur Arbeitswelt 4.0 erfolgreich und menschengerecht gestaltet werden. Das haben wir heute deutlich gemacht“, betont Michael Groß.

„Es war ein klasse Austausch. Er hat gezeigt: Es gibt sehr große Übereinstimmung zwischen Betriebs- und Personalräten und der SPD-Bundestagsfraktion. Auch in Datteln, Haltern am See, Herten, Marl und Oer-Erkenschwick bin ich im ständigen Austausch mit den Betriebs- und Personalräten im Kampf für gute und sichere Arbeit mit starker Mitbestimmung“, so der SPD-Bundestagsabgeordnete.

„Die gegenwärtigen Herausforderungen durch nationalistische und populistische Strömungen gewinnen an Einfluss – leider auch in den Betrieben. Mitbestimmung gehört für uns zu einer freien und demokratischen Gesellschaft. Sie ist Kern des deutschen Modells der sozialen Marktwirtschaft und lebendiger Ausdruck unserer Vorstellung von Wirtschaftsdemokratie. Michael Groß dazu: „Deshalb werden wir sie politisch weiter stärken. Nur mit Mitbestimmung auf Augenhöhe kann der Wandel in  der Arbeitswelt erfolgreich gestaltet werden. Deshalb will die SPD u.a. den Schwellenwert für die Geltung der paritätischen Mitbestimmung auf 1.000 Beschäftigte pro Betrieb senken.“

Ali Simsir, Christiane Spengler, Jörg Dorka, Michael Groß MdB

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